Lebendiges Storytelling vs. „Wir-auch-Gelaber“

Kaum ein Bereich unseres Lebens verändert sich derzeit stärker als die Welt der Medien und die Kommunikation mit unseren Zielgruppen. Die Anforderungen an professionelle Kommunikation steigen unaufhörlich. Sie muss alle Kanäle beherrschen und miteinander vernetzen – sei es real oder digital. Und (oh, Gott! … ja wirklich) jetzt muss sie auch noch „social“ sein. Kein Wunder, dass wir bereits Ressentiments gegenüber dieser Entwicklung beobachten.

Wer heute Kommunikation, Werbung und Mediaplanung steuert und durchführt, benötigt fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Zielgruppen und Medien:

  • Es müssen klare Ziele definiert werden.
  • Risiken und Chancen werden gegeneinander abgewogen.
  • Die Steuerung und Bewertung der Kommunikationsmaßnahmen erfolgt laufend.

Wen wundert es daher, wenn bei so vielen Optionen Unsicherheiten auftreten. Welches Terrain – sprich welcher Kanal – ist denn weniger „gefährlich“, von der Zielgruppe möglicherweise verunglimpft zu werden?

Wie banal: Zuerst die Story, dann der Kanal!

Newsletter werden sofort gelöscht? Zeitungen sowieso nicht gelesen? Facebook ist nur was für Katzenbilder? Die Post landet sofort in der Mülltonne? Wie schon erwähnt, hängt hier der Skrupel vor dem eigenen Sich-Mitteilen höher als die persönliche Erfahrung mit diversen Medien. Der häufigste Grund, warum niemand an Ihrem Content interessiert ist, ist die fehlende Haltung. Wir sind zutiefst überzeugt, dass gute Geschichten sogar sehr gerne konsumiert werden. Man muss allerdings lernen zuzuhören und zu beobachten.

Alles eine Frage der Empathie: Worüber spricht mein Markt? Was spricht der Markt über MICH?

Guter Content folgt einer Route wie Captain Sparrow in „Fluch der Karibik“. Und so finden Sie Ihre Route:

  • (Aktuelle) Kundengespräche bewerten: Was „hören“ wir von unseren Kunden tagtäglich in Person, via Telefon, in ihren E-Mails? Was bewegt sie und wo drückt wiederholt der Schuh?
  • Umfragen an Kunden, Partner und Follower: Sie sind bereitwilliger Rede und Antwort zu stehen als man zunächst vermutet.
  • Beim Mitbewerber spionieren: Was machen die besonders gut oder welche Themen behandeln sie zur Zeit? Aber Achtung: Es geht darum, sich Inspiration zu holen!!! Einfache Kopien würden sowieso schnell auffallen.

Es geht um die Route, die Sie ab sofort in jede Redaktionssitzung mitnehmen.

Zwitschern, Posten, Taggen, LIKEN: Man muss nicht alles können!

Mit dem Aufkommen der Socialmedia-Plattformen wurde alles noch schlimmer? Aus lauter Angst vor dem Shitstorm kommunizieren Sie am liebsten gar nicht mehr? Aus diesem Grund ist Socialmedia-Marketing schon längstens eine eigene Disziplin für Profis geworden. Hier haben wir Spezialisten, die die besagte Route nun auch auf den komplexer gewordenen Daten-Meeren von Facebook, Xing, LinkedIn, Instagram, Snapchat et cetera einhalten. Ganz furchtlos – mit Kurs auf das gemeinsam definierte Ziel.

FAZIT

Wir selbst sehen uns in der Agentur mittlerweile als verantwortungsvolle Distributeure der „echt guten G’schicht“ unserer Kunden. Und da es genug erfolgreiche Unternehmen im Land gibt, müssen die ganz offensichtlich in ihren Kernbotschaften etwas Anziehendes für ihre Zielgruppen haben. Es ist daher eine Frage der Haltung, wie selbstbewusst diese magische Anziehungskraft in Worte gefasst wird. We love stories! Und das beziehe ich jetzt nicht nur auf die Mitarbeiter von Heavystudios 😉

WIE SIND IHRE ERFAHRUNGEN ZUM THEMA? ICH FREUE MICH AUF KOMMENTARE ZU DIESEM ARTIKEL ODER SIE SCHREIBEN MIR EINE PERSÖNLICHE NACHRICHT.

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