Wertikal Immobilien: Warum mehr Marke statt Logo

Insbesondere beim bekannten Generationswechsel in Traditionsunternehmen oder durch Eigentümerwechsel bei Firmenübernahme tritt dieses Phänomen gehäuft auf: „Wir brauchen jetzt ein neues Logo.“ Und was dann? Würde sich dadurch schlagartig die Kommunikation ändern? Oder noch vielmehr: Würde sich überhaupt etwas ändern? Die Geschäftsführer einer Immobilienfirma in St. Pölten haben hier Weitblick bewiesen.

Im konkreten Fall ging es um einen Eigentümerwechsel und das tiefgreifende Befassen mit der Identität war äußerst berechtigt. Welcher Markenkern ist vorhanden? Welches Verständnis über unser Handeln haben wir und wie sieht unser Big Picture aus? Das sind essentielle Fragen, die in die Mitte des sog. „Golden Circle“ zielen – eine sehr schöne Darstellung über Markenkern und Markenwerte, wie wir meinen.

Zu wissen, warum wir tun, was wir tun

Simon Sinek bringt das in diesem kurzen Video exzellent auf den Punkt – lassen sie sich nicht von dem Beispiel der großen Marke Apple hier abschrecken! Man muss nicht Apple oder BMW sein, um sich als Marke zu verstehen. Das ist schon wie bei Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Ich behaupte, dass man nicht nicht Marke sein kann. Über die Größe des Biotops setze ich mich an dieser Stelle mal hinweg.

Neuer Name. Neue Führungskräfte. Neues Unternehmen – Wertikal Immobilien

Ein neues Logo ist nur die halbe Miete

Aus unserer Sicht ist es gerade mal die halbe Miete, wenn beispielsweise die überarbeitete Webseite mit neuem Logo und hübscher Farbwelt online geht – selbst bei kompletter Textüberarbeitung samt neuem Claim. Darum haken wir uns da gerne ein und wollen bestmöglich verstehen, welche Verhaltensmotivation auf Führungsebene der wahre Treiber für das tägliche Business ist. Was machen Sie gerne? Weil es wenig Energie bedarf und scheinbar wie von selbst „flutscht“. Die Markencode-Methode hilft uns hier, ganz schnell die Verhältnisse zu verstehen.

WERTIKAL – Ein Name ist Programm

Zuerst Häuser verstehen lernen, um sie dann von ihren (Bestands)Werten aus wachsen zu lassen – steil nach oben. Dieses Sinnbild ließ in unserem Kreativprozess den Namen entstehen, den wir umgehend auf freie Webadressen (URLs) und auf Copyright geprüft haben. Danach folgte die Grundausstattung für die notwendigen Berührungspunkte zu den Bestandskunden – auf realer und digitaler Ebene. Das sind diverse Drucksorten, Beschilderungen am Standort und digitaler Schriftverkehr. Die Webseite ist schon ein Werkzeug für die spätere Akquise neuer Interessenten.

FAZIT

Keine Frage: Design ist einfach offensichtlicher als Strategie. Das spricht uns alle unvermittelt an ohne viel darüber nachdenken zu müssen. Mag ich das, was ich da sehe oder mag ich es nicht. Diese innere Entscheidung passiert noch dazu unbewusst und im Unterbewusstsein – in Bruchteilen einer Sekunde. Das ist die große Stärke von gelungenem Design. Trotzdem ist Design bzw. das neue Logo erst der Beginn einer Artikulierung der ganzen Marke.

www.wertikal.at

WIE SIND IHRE ERFAHRUNGEN ZUM THEMA? ICH FREUE MICH AUF KOMMENTARE ZU DIESEM ARTIKEL ODER SIE SCHREIBEN MIR EINE PERSÖNLICHE NACHRICHT.

COPYRIGHT: HEAVYSTUDIOS 2018 / FOTOS: Philipp MONIHART