Der USP im Marketing ist tot! Es lebe die Persönlichkeit!

USP - Unique Selling Personality

Emotionen lenken den Großteil unserer Entscheidungen. Das ist an sich nichts Neues. Interessanterweise rückt diese Tatsache erst jetzt so richtig in den Mittelpunkt von Marketern. Ich vermute dahinter die späte Erkenntnis, dass Konsumenten nichts mehr offensiv verkauft bekommen wollen. Die Zeiten des „Hard Selling“ sind endgültig vorbei.

Der Überfluss an Informationen am Markt stellt ebenso eine Herausforderung an Unternehmen dar. Was also tun, wenn laute Werbung und viel Inhalt (wenn auch gut gemeint) nicht mehr erwünscht sind?

Workshop Marktcockpit
In unserem Workshop „Marktcockpit“ entwickeln wir genau diese Kernwerte, die dank des Markencode zur wertvollen Basis für eine stringente Markkommunikation werden.

Beziehungsszenarien voraussehen: mit dem Markencode

Ein Marketer muss sich bewusst machen, welche Werte das Unternehmen im Kern antreiben, wie die Konkurrenten auftreten und für welchen Kunden er das beste Ergebnis liefern kann. Diese Verortung von Anbieter, Mitbewerbern und idealen Kunden findet auf der Matrix des sogenannten Markencode statt.

Es ist eine Art Schachbrett mit 16 Archetypen, auf dem man präzise die emotionalen Szenarien der Kundenbeziehung abbilden kann. Auf Basis von Neuromarketing zeigt das fundierte Ergebnis, wie man beständig die gleiche Botschaft aussendet – unabhängig vom Inhalt und der Touchpoint-Phase.

Wer hat noch ein echtes Alleinstellungsmerkmal?

Denn kaum ein Unternehmen hat noch einen USP – das berühmte Alleinstellungsmerkmal gibt es de facto nicht mehr. Was es hingegen immer geben wird: eine einzigartige Persönlichkeit des Unternehmens, die in allen Phasen der Kundenbeziehung zu spüren sein muss. Das benötigt eine konsequente Markenführung.

 Wir kaufen, was wir lieben.

Das gilt nicht nur für den Handel, sondern auch für erklärungsbedürftige B2B-Dienstleistungen. Aus tiefster Überzeugung plädiere ich daher für Fokus, Fokus und nochmals Fokus. Der Markencode hilft perfekt, diese Spur zu halten.

© Heavystudios | Fotos: IStock, Thomas Börgel