Growth Hacking für Anfänger

Growth Hacking

Keywords wie „Growth Hacking“ und „Start Up“ sind zurzeit in aller Munde. Und ersteres ist auch der Grund warum zweitere dieses schnelle Wachstum überhaupt an den Tag legen können. Growth Hacking – die Kunst, innovative, meist kostenlose Taktiken („Hacks“) zu entwickeln. Diese Definition hat mich letztendlich dazu getrieben in das Thema einzutauchen. Ideal dafür war die Teilnahme am ersten „Growth Hacking & Digital Marketing“-Seminar der Tomorrow Academy. Denn nicht nur junge Unternehmen können von neuen Marketingmethoden profitieren.

Aber ist das nun etwas gänzlich Neues? Für uns nicht. Denn Growth Hacking ist eine Art des „Out-of-the-box“-Denkens, welches den Kunden in den Mittelpunkt rückt. Kleine Budgets und keine festen Strukturen sollen die Kreativität anregen und somit das Wachstum des Unternehmens steigern.

FAZIT: Growth Hacking eine optimale Synthese aus Produkt, User Experience und Marketing.

Hört sich kompliziert an, aber ich bin mir sicher: einige dieser Hacks verwendet jeder von uns bereits unbewusst 😉 In diesem Artikel möchte ich 4 Bausteine des Growth Hacking vorstellen.

Fokus auf den Kunden

Hört sich leicht an, aber wer versetzt sich schon bei jeder noch so kleinen Business-Entscheidung in den Kunden hinein? Beim Growth Hacking geht es darum, Kunden das Leben (oder das Kaufen) so einfach wie möglich zu machen. Und hierfür sollte man sich in die Situation des Kunden versetzen, um zu verstehen, wie es ihm bei Handlung X oder Y gehen könnte. Hier kann man mit simplen „Hacks“ anfangen. Verwenden die Kunden ein Online-Formular? Dann sollte dieses so einfach wie möglich ausfüllbar sein. Wenn ein Feld falsch ausgefüllt wird sollte das dem User angezeigt werden. Dem User sollte auch erklärt werden, wofür die gesammelten Daten verwendet werden (falls es nicht offensichtlich ist). Mache Kunden das Leben einfach einfacher!

Wecke Emotionen

Beim Growth Hacking geht es darum Kunden ein Erlebnis in Verbindung mit Unternehmen zu verschaffen. Und zu einem Erlebnis gehören Emotionen – eigentlich klar. Beim oben genannten Formular-Beispiel könnte man die Felder mit einem witzigen Text versehen. So vergeht das Ausfüllen wie im Flug und dem Kunden wird vielleicht der eine oder andere Schmunzler entlockt.

Daten-getriebenes Arbeiten

Trial and Error! Neue Ansätze sollten überprüft werden, ob diese funktionieren oder nicht. Die Analyse ist hier das A und O, denn Zahlen lügen nicht. Neue Methoden auszuprobieren und diese dann nicht zu analysieren, macht keinen Sinn. Für die Analyse braucht man Zeit und Geduld, aber es lohnt sich.

Sei mutig beim Growth Hacking

Es darum ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Neues ausprobieren, den Erfolg analysieren und (bei Bedarf) die Strategie adaptieren. Man muss dabei das altbewährte Konzept nicht komplett über Bord werfen. Die kleinen Schritte machen es aus: Veränderung, Analyse und Adaptierung – so geht Growth Hacking.

WIE SIND IHRE ERFAHRUNGEN ZUM THEMA? ICH FREUE MICH AUF KOMMENTARE ZU DIESEM ARTIKEL ODER SIE SCHREIBEN MIR EINE PERSÖNLICHE NACHRICHT.

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