Digitalisierung: die neue Art der Kundenbindung

Strategie Digitalisierung mit dem Markencode

Mein Produkt auf Amazon anzubieten oder meinen Service über ein automatisiertes Formular im Web abrufen zu lassen – das ist noch nicht die vom Markt erwartete Digitalisierung eines Unternehmens. Das ist höchstens selbstverständlich. Wo man hingegen neue „Duftmarken“ setzen kann, wird langfristig erfolgsversprechend sein.

Es steht außer Frage, dass die Digitalisierung für alle Firmen Wettbewerbsvorteile bringt – für manche Branchen wird es sogar zur Überlebensstrategie werden. Die rasante Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Sie bringt neue Geschäftsmodelle, Wettbewerbsvorteile und internationale Marktchancen – auch für EPU und KMU. Betriebe sind jetzt gut beraten, früh zu reagieren. Doch halt! Wie steht es mit der „Persönlichkeit“ des Unternehmens? Müssen alle auf den gleichen Zug aufspringen, nur weil sich ihre Produkte immer mehr ähneln?

Kundenbindung funktioniert zukünftig mehr über Digitalisierung
Langfristige Ziele ebnen den Weg zur Digitalisierung.

Emotionen abspeichern: Small Data statt Big Data

Gleich noch ein Buzzword, das in aller Munde ist: Big Data. Wir sind mittlerweile besessen davon, möglichst viele Daten zu sammeln und daraus Erkenntnisse für künftige Kaufentscheidungen ablesen zu können. Was ist aber mit den „emotionalen“ Daten? Was wissen wir über die Werte und Bedürfnisse, die ein Betrachter unseres Produkts hat? Lässt sich das alles in der einen großen Datenbank einfangen? Hierfür wäre eine Simulation notwendig, die den Kunden in seiner natürlichen Umgebung erfassen könnte. Die Methode des Markencode schließt eine „Prüfungssituation“ – wie es bei den meisten Umfragen passiert – aus und liefert ein klares Ergebnis über die Verhaltensmotivation.

Verhaltensmotivation: Kundenbindung neu verstehen lernen

Wie können wir also mehr Klarheit gewinnen, wenn wir den richtigen Schritt in die Digitalisierung setzen wollen? Indem wir zuvor die Wechselwirkung aus unserem Selbstbild und unserem Fremdbild kennenlernen. Der bis dato entstandene Abstand – denn den gibt es immer zwischen den beiden – liefert eine hervorragende Ausgangslage zur Simulation für den späteren Echtbetrieb.

Beginnen wir also damit, dass wir – nämlich über alle Abteilungen hinweg – die Sichtweise über das eigene Unternehmen abfragen. Das ist nicht nur für die Marketing-Etage relevant, weil es jetzt vermeintlich nur um Kunden geht! HR, Vertrieb, Produktion usw. müssen an dieser Stelle zum notwendigen Gesamtbild beitragen. Was kann die Marke aus heutiger Sicht? Was kann sie (noch) nicht?

„Für die Transformation in die digitale Welt braucht es die Sichtweise von der Marke her, die den Weg ebnet – und nicht Big Data.“ – Helmut Niessl

Wie Unternehmen digital Reüssieren

Betriebe werden dort erfolgreich sein wo sie schon heute ihre Werte am besten kommunizieren. Der bis dato entstandene Vertrauensaufbau ist der Rückenwind in die Digitalisierung. Da dieser Prozess stets von innen nach außen stattfindet, sind sogenannte Leuchtturm-Projekte hervorragend um möglichst viele Menschen an dieser Verwandlung bewusst teilhaben zu lassen.

FAZIT

Das digitale „Ich-auch“-Wetteifern wird bald ein Ende haben. Wofür ein Betrieb steht und dies erfolgreich in die Digitalisierung transformiert, wird nicht durch die möglichst große Verteilung in digitalen Kanälen bestimmt sondern durch den harmonisierten Einsatz, der aus allen Abteilungen kommen muss. Es reicht schon dass genug (zum Teil unvorhersehbare) Kräfte von außen auf die Entwicklung von Unternehmen einwirken. Das Wissen über das Potenzial als Marke wird sicherlich vermehrt die Richtschnur für (kostspielige) Entscheidungen werden.

www.markencode.com

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