Marketing for You(th)! Helmut in der Mary-Ward-Schule

Helmut Niessl in der Mary Ward Schule

Hefte raus, Klassenarbeit! Dass früher oder später DAS passieren würde, war naheliegend – im wahrsten Sinne des Wortes: trennen doch Heavystudios und +++Mary Ward-Schulen+++ gerade mal 50 Meter. Also spazierte ich Ende April hinüber in die 6C-Klasse, begann mit ein paar sehenswerten Werbespots und stand den Schülern bei ihren Businessplänen Rede und Antwort. Aber der Reihe nach.

Wie kam es zu diesem vis-a-vis-Ausflug in eine Klasse mit Schwerpunkt Management und Wirtschaft?

Eine Lehrerin und gute Freundin des Hauses kam mit der Idee auf mich zu. Marketing und Werbung hätten doch einiges mit ihrem Psychologieunterricht zu tun. Hmmm … stimmt – daraus ließe sich was machen!

Was könnte man in 2 Unterrichtseinheiten vermitteln?

Eine Menge – wenn man sich darauf vorbereitet. Mit einem echten und einem digitalen Sack voller erlebbarer Beispiele im Gepäck (natürlich auch Hausgemachtes von Heavystudios) ging es in die erste Stunde – mit gemeinsamer Analyse im Anschluss. In Stunde zwei servierte ich beeindruckende Zahlen, Daten und Fakten zum „Geheimnis“ Werbung. Nach der Entzauberung des Mythos stellten wir – wiederum gemeinsam – die eingebrachten Businessideen der Schüler auf den Prüfstand der Werbekommunikation.

Und die Resonanz nach der Veranstaltung?

Neben der Herausforderung, jugendliche Schüler in eine spannende Doppelstunde zu „ziehen“, war für mich besonders die Wahrnehmung für Werbung ein hochinteressanter Aspekt: Welche Medien nutzen sie, was fasziniert sie und was bleibt im täglichen Strom der visuellen Reize bei ihnen hängen. Viele Aaahs und Ooohs gab es bei den harten Fakten zu vernehmen. Ja, Werbung ist ein Knochenjob! Schaut vieles recht lustig aus, ist aber beinharte Strategie. Zumindest muss es das sein – aus meiner Sicht.

Aus den Reihen der Schüler habe ich später erfahren, dass die Auswahl meiner mitgebrachten Beispiele auf Begeisterung stieß und sehr praxisnah für ihre eigenen Projekte war. Mein Vortragsstil wurde auch mit einem „cool“ goutiert. Na dann?!

Es war also beiderseits eine sinnvolle, befruchtende Veranstaltung. Fazit für mich: Gerne wieder, die paar Schritte hinüber.

© Heavystudios