Wieviel Bullshit in meinem Text steckt!

Bullshitindex

Wenige Sekunden – oft nur ein kurzer Blick – entscheiden darüber, ob ein Text vom Adressaten gelesen wird oder nicht. Wenige Sekunden dauert es, Ihren Text von einem Online-Textprüftool auf seinen „Bla-Bla-Faktor“ überprüfen zu lassen – und noch auf einiges mehr. Könnte sich auszahlen, meinen wir!

Vom kostenlosen BlaBlaMeter bis hin zu LinguLab mit wissenschaftlichem Anspruch: Textprüftools fungieren als Testleser – und gehen mit Ihren Texten hart ins Gericht. Hart, aber konstruktiv.

Ok – BlaBlaMeter beschränkt sich auf Härte (Zum „Bullshit-Index“ vorliegenden Artikels bis zu diesem Absatz siehe Screenshot); LinguLab hingegen liefert wertvolle Analysen hinsichtlich Verständlichkeit, Strukturiertheit und Suchmaschinenoptimierung. Und das mit wissenschaftlichem Hintergrund – im ersten Punkt beruft man sich hier etwa auf das „Hamburger Verständlichkeitsmodell“, das den Text basierend auf den 4 Kriterien bewertet:

  • Verständlichkeit
  • Kürze und Prägnanz
  • Gliederung und Ordnung
  • Anregende Zusätze

Den Punkt „Gliederung und Ordnung“ habe ich in oben stehender Aufzählung sogleich umzusetzen versucht.

Eine aussagekräftige Analyse – kosten- und registrierungsfrei – gibt’s bei Wortliga: Der Text wird auf zahlreiche Kriterien von Lesbarkeit bis hin zu Satzlänge und unpersönlichen Formulierungen geprüft, problematische Passagen werden im Text markiert.

Wichtiges Kriterium: Webtauglichkeit

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Webtauglichkeit – Texte werden oftmals nicht mehr Wort für Wort gelesen, sondern überflogen. Folglich bedarf es Inhalten und Formulierungen, an denen der Leser „hängenbleibt“. Auch die Barrierefreiheit ist ein Faktor, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Und zu guter Letzt – die „No-na-net“-Aussage des Tages – kann der Inhalt nur dann seinen Zweck erfüllen, wenn er vom potenziellen Adressaten gefunden wird. Die Suchmaschinenoptimiertheit wird hier etwa anhand der Keyword-Dichte überprüft; dabei wird sogar auf „Wortstamm-Basis“ gearbeitet: So zählt das Programm beispielsweise „gehen, gehe, gehst“ drei Mal als das selbe Wort.

Aus zwei Gründen soll der Blogbeitrag hier enden!

  • Die Textmenge soll den Leser nicht von vornherein abschrecken
  • Die Analyse des Gesamtartikels durch BlaBlaMeter ist niederschmetternd. Aber wenn ich es mir aussuchen kann, plädiere ich auf Universitätsprofessor.

BlaBlaMeter_-_wie_viel_Bullshit_steckt_in_Ihrem_Text_-2 2

P. S.: Wortliga ist um einiges gnädiger mit diesem Blogbeitrag. Die einzigen wirklichen Kritikpunkte: Satzlänge und Passiv-Sätze. Was uns wieder zum Universitätsprofessor bringt.

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